Hochwasserschutz Klam

Hochwasserschutz Klam

Der Klambach entsteht nördlich von Klam durch Vereinigung von zwei Quellbächen, dem Klausbach und dem Käfermühlbach und tritt von Nordosten in das Ortsgebiet von Klam ein. Er weist hier durchaus einen naturnahen Zustand auf und mäandriert bis zur engen, steilen Klamschlucht, durch die er in das Donautal hinabstürzt und an deren oberen Ende die Wehranlage für die Triebwasserausleitung des Kraftwerkes Clam situiert ist.

Das Siedlungsgebiet der Ortsteile Klam und Sperken ist seit jeher von Hochwasser betroffen, wobei die seinerzeitige Errichtung der Landesstraße, die das Tal in leichter Dammlage quert, die Situation erheblich verschärft hat.

Nach der Hochwasserkatastrophe im Jahr 2002, die sich hydrologisch in Klam als lediglich etwa 30-jährliches Ereignis entpuppt hat, begannen wir im Jahr 2005 mit einer Studie, die einige Varianten aufzeigte. Es kristallisierte sich heraus, dass einzig Linearmaßnahmen in Form von Aufweitungen des Klambaches und Vorlandabsenkungen in Kombination mit einem Brückenneubau und lokalem Objektschutz mit Hochwasserschutzmauern eine Lösung bieten, die auch umsetzbar ist.

Nach Jahren des Planens, Grundverhandelns, Umplanens und Neuplanens, in denen wir zwischendurch auch einen Gefahrenzonenplan erstellt haben, der die Gefährdungslage bestätigt hat, konnte schlussendlich 2019 eine behördliche Bewilligung erlangt werden. Die Bauarbeiten wurden vom Gewässerbezirk Linz und der Brückenbauabteilung des Land OÖ im Herbst 2020 begonnen und werden Ende 2021 abgeschlossen.

Erste Fotos von der Baustelle stammen von einer Begehung im März 2021. Weiters sind vom Gewässerbezirk Linz Fotos zur Veröffentlichung bereitgestellt worden.
© GWB Linz

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